Sonntag, 13. März 2011

Antwerpen…Teil 1

Achtung! Es folgt eine Bilderflut!!!
Am vergangenen Wochenende haben sind wir mit lieben Freunden nach Antwerpen gereist. Wir haben dort eine Übernachtung gebucht und hatten mit dem Hotel wirklich Glück (Astoria Hotel). Es lag sehr zentral und totzdem ruhig in einer Nebenstraße und es war sauber und komfortabel (jedenfalls für meine Ansprüche). Über booking.com haben wir es sogar sehr viel günstiger gebucht, als wenn man es direkt vor Ort gebucht hätte.
Wir sind von Bochum aus gestartet und waren sehr früh in Antwerpen. So gegen halb zehn sind wir durch die Straßen geschlendert und es war geradezu menschenleer. Die meisten Geschäfte hatten noch geschlossen. Dafür konnte man ungestört die schönen Häuser fotografieren.

"Het Stein"
Direkt am Scheldeufer liegt die Burg 'Het Steen', ein Überbleibsel der ehemaligen Wehranlage Antwerpens.


"Grote Markt", im Hintergund die "Onze-Lieve-Vrouwe Kathedraal" ("Unsere liebe Frau Kathedrale")






Der Brabo-Brunnen auf dem Grote Markt
Einer Legende nach stammt der Name Antwerpen von "Hand werfen". Die Darstellung der Brabo-Statue bezieht sich auf die Legende um die Stadtgründung Antwerpens. Sie zeigt den jungen Helden Silvius Brabo, wie er die abgehackte Hand des Riesen Druon Antigon, den er zuvor im Kampf besiegt hatte, in die Schelde wirft. Der Riese hatte am Ufer der Schelde von den vorbeifahrenden Schiffern Wegzoll verlangt. Konnten sie den Zoll nicht bezahlen, hackte er ihnen die rechte Hand ab. Der Name der Stadt soll der Überlieferung nach von diesem Ereignis, dem "Hand werfen" herrühren. (Quelle: Wikipedia)


Eine Sightseeing-Tour in der Kutsche ist auch möglich.


Total schnuckelig und urtümlich finde ich die Laden- und Restaurant-Fassaden.

Hier ein Restaurant…


…ein Blumenladen (da waren wir natürlich drinnen)…


…ein Bücherladen…


…eine Bäckerei, vor der immer eine lange Schlange war…


…und einer von gefühlten zehn Millionen Schokoladenläden :o)


In diesem Haus hat Albrecht Dürer für ein Jahr gelebt. Ich mag Dürer sehr gerne, deswegen musste ich das Haus unbedingt fotografieren. Diese Stadt hat neben all dem Modernen noch so viel historisches Flair, daß man sich direkt vorstellen kann, wie Albrecht Dürer hier durch die Gassen geschlendert ist.



Absolut beeindruckend fand ich den Wochenmarkt Am "Graanmarkt" direkt vor einem Theater. Überall duftete es köstlich nach frischem Obst, Gemüse, Kräutern, Blumen, Gewürzen, Oliven……


Es gab hier auch frische Erdbeeren, die soooo groß waren, daß sie mir schon wieder unheimlich waren. Ebenso die Weintrauben. ich habe noch nie so riesige Weintrauben gesehen…
Kandierte Früchte, trockenfrüchte, Nüsse und Knabbereien aller Art…paradisisch!


Die "Meir" ist die Haupteinkaufsstraße, wo man alle typischen Klamotten-Läden findet und auch sehr viele Designer-Läden in den Nebenstraßen. Überhaupt hab ich, außer in Rom, noch nie so viele gut aussehende und schick gekleidete Menschen wie in Antwerpen gesehen.
In der "Meir"-Straße gibt's in einem historischen Gebäude ein Einkaufszentrum mit vielen kleinen Läden. Dabei fand ich die "Halle" am beeindruckensten. Luxus vom Feinsten.


Die Menge an Menschen und der Geräuschpegel war kaum zu übertreffen (wenn auch auf den Fotos keine Menschen zu sehen snd).



Übrigens war die Stadt ab Mittag alles andere als menschenleer. Besonders auf der Meir drängten sich die vielen Menschen durch die Straße und in die Läden. In den Nebenstraßen war es auch sehr voll, aber erträglicher. Die Stadt war gerappelt voll! Ein krasser Gegensatz zum Morgen.


Wer gerne Trödel- und Antikläden mag, der sollte sich auf der "Kloosterstraat" umschauen. Ein Laden neben dem anderen. Nicht immer billig, aber man kann hier bestimmt das ein oder andere Schnäppchen machen. Hier gibt's so viel Altes von dem, was ich gerne mag und das ich ihn Deutschland immer nur spärlich finde. Ich habe mein Schnäppchen an einem Flohmarkt-Stand (der einzige, der dort war!) mitten in der Stadt gemacht: Zwei kleine Pressglas-Gefäße mit Schliff und silbernen Deckeln (ich glaube, die waren für Senf o. ä. bestimmt) und eine Butterdose aus Pressglas. So günstig hätte ich die in Deutschland kaum gefunden.

Im nächsten Teil zeige ich Euch das Peter Paul Rubens-Haus (leider nur von außen)
Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch! Bei uns scheint die Sonne, es ist frühlingswarm und ich habe gestern schon ordentlich im Garten geschuftet. Heute ist der Rasen dran.

Kommentare:

  1. Hallöle!
    Vielen Dank für diese faszinierende (Bilder) Reise nach Antwerpen.
    Sehr gruselig, die Geschichte des Stadtnamens!
    Die Foto´s sind toll, hört sich nach einem aufregenden Trip an.Ich hätte auch geknipst bis die Linse glüht ;)
    Bin gespannt auf die Fortsetzung.

    Liebe Grüße,Bianca

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  2. Ohne Dich wär ich niemals dorthin gekommen! ;o) Danke Dir für den so besonderen Reisebericht! Unsere Welt ist traumhaft schön! Hoffentlich bleibt sie uns so noch lang erhalten. Bin etwas "depressiv" wegen der armen Menschen in Japan. Danke fürs Aufheitern!
    Ganz liebe Grüße!
    Gabriella

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  3. Danke für die schönen Bilder und Informationen, liebe Beate. Ich würde auch mal total gerne nach Antwerpen. Schön, das ihr so viel Glück mit eurem Hotel hattet. Und dann erst die Flohmarktschnäppchen....ein wirklich tolles Wochenende muss das gewesen sein.
    Liebe Grüße
    Beate

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  4. Was für eine Stadt, die du uns hier näherbringst. Sehr beeindruckend Deine tollen Fotos und Deine ausführlichen Erläuterungen. Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung.
    Dienstag schaffe ich es leider nicht nach HL, da Stricktreff ist, aber auf jeden Fall nächstes Jahr.
    LG Lydia

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  5. Da ich wahrscheinlich niemals dorthin kommen werde, danke ich Dir so sehr für die wunderbaren Bilder!
    Es ist, als ob ich mit dabei gewesen wäre:))
    GGGGGLG, Deine Melissa

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  6. Liebe Beate,

    wunderbare Bilder aus einer interessanten Stadt hast Du mitgebracht - Danke fürs mitnehmen!
    Ich kennen Antwerpen leider nur von der Durchreise - bei uns ist es bekannt als das Schreckgespenst "Nadelöhr Antwerpen" weil man bei der Autobahn rund um die Stadt höllisch aufpassen muss. Aber wenn man´s dann geschafft hat, ist es nicht mehr weit bis zum Meer! :)

    Liebe Grüße
    Britta

    Hm... wie ist denn das für Dich? Für mich ist die See ja doch so weit weg, dass es immer wieder was besonderes ist, das Meer zu sehen. Der erste Blick aufs Wasser, das erste Bad - das hat schon was "magisches". Wie empfindest Du das, wo Du doch die Ostsee vor der Haustür hast?!

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  7. Liebe Beate,
    wow - so viele herrliche Fotos. Dankeschön für deine Mühe und für diese tolle Stadtführung. Antwerpen ist eine Reise wert!!!

    Ganz viele liebe Grüße
    in den Norden
    und einen guten Wochenstart
    Tina
    PS Danke für Mail!!!!!

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  8. Schoene Foto's, Beate! Ich war auch schon ein paar mal in Antwerpen, ist wirklich eine tolle Stadt!
    Einen schoenen Abend!♥Nicole

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Vielen Dank für deine Nachricht :)